Steven Mohr
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3. Liga

Würzburg-Heimspiel! U19-Kapitän Recktenwald erstmals im Kader

FCS mit Personalsorgen

Saarbrücken. Zum Abschluss des 25. Spieltags trifft der 1. FC Saarbrücken am Montagabend um 19 Uhr auf den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers. Zur Partie im Ludwigsparkstadion sind abermals nur 1.000 Zuschauer zugelassen, was FCS-Trainer Uwe Koschinat mit Blick auf die Unterstützung als „absolut bedauerlich“ bezeichnet: „Aber davon dürfen wir uns ebenso wenig beeinflussen lassen wie von den Coronafällen, die uns nun auch ereilt haben.“ Dominik Ernst, Robin Scheu und Luca Kerber fallen nach ihren positiven Coronatests aus, zudem steht auch Torjäger Adriano Grimaldi aufgrund einer Wadenverletzung nicht zur Verfügung. Immerhin konnte sich Angreifer Justin Steinkötter freitesten. „Wir haben immer noch eine ausreichende Anzahl an Spielern, die den Anspruch haben, Stammspieler zu sein. Die Konkurrenz hat gestern weitestgehend vorgelegt, wir müssen gegen Würzburg gewinnen, um dranzubleiben“, sagte Koschinat, der erstmals in dieser Saison U19-Kapitän Frederik Recktenwald sowie Boné Uaferro nach überstandener Achillessehnenverletzung für das
Aufgebot nominieren wird. „Eine personelle Situation, wie wir sie haben, ist auch immer eine Gelegenheit, dass sich junge Spieler zeigen“, sagte Koschinat mit
Blick auf Recktenwald. Innenverteidiger Uaferro verletzte sich im vergangenen Sommer kurz vor Saisonstart schwer und kehrt nun früher zurück als
ursprünglich geplant: „Er ist ein wichtiger und erfahrener Spieler. Aber es ist auch klar, dass er nicht bei einhundert Prozent sein kann“, sagte Koschinat und
Uaferro fügte hinzu: „Es ist aber auf jeden Fall ein tolles Gefühl, wieder bei der Mannschaft zu sein. Über ein paar Einsatzminuten würde ich mich sicherlich
freuen.“

Gegner Würzburg galt vor der Saison als ein Kandidat für das obere Tabellendrittel. Doch nach den Samstagsspielen rangiert das Team von Trainer
Danny Schwarz auf dem letzten Tabellenplatz. „Es ist keine Floskel, wenn ich sage, dass man einen Gegner nie am Tabellenstand messen soll. Es ist ein
Stück weit unerklärlich, warum die Kickers gar nicht in die Spur kommen. Ihr Kader ist gut besetzt und sie haben in den vergangenen Wochen noch einmal
kräftig nachgelegt“, sagte Koschinat, der nicht erwartet, dass sich die Unterfranken auf die Defensive beschränken werden: „Ihre Situation ist eigentlich
nicht so, dass ihnen ein Punkt reichen würde. Ich glaube schon, dass sie sehr aktiv agieren und das Spiel als eine der letzten Chance begreifen werden.“

Quelle: Pressemitteilung Verein

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