Steven Mohr
Steven Mohr

3. Liga

Selbstbewusst gegen die Wundertüte

FCS kann Mannheim-Patzer ausnutzen

Saarbrücken. Im zweiten Spiel der Englischen Woche trifft der 1. FC Saarbrücken auf die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Die Partie des 23. Spieltags wird am Mittwoch um 19 Uhr im Ludwigsparkstadion angepfiffen. Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen sind lediglich 1.000 Zuschauern zugelassen. Aus organisatorischen Gründen wird nur die Haupttribüne geöffnet sein. „Es ist natürlich sehr schade, dass unsere Fans fehlen. Sie könnten uns über die eine oder andere Phase der Müdigkeit hinweghelfen. Wir können nicht wegdiskutieren, dass der BVB zwei Tage mehr Zeit zur Regeneration hatte. Aber wir haben auch in Duisburg gesehen, dass wenige Zuschauer viel Lärm machen können“, sagte FCS-Trainer Uwe Koschinat und Angreifer Adriano Grimaldi fügte hinzu: „Es ist nicht so, dass wir viele Englische Wochen haben. Das ist schon
verkraftbar. Wir haben auswärts gewonnen und können mit breiter Brust in die Partie gehen.“

Doch mit der Bundesliga-Reserve des BVB wartet ein hartes Stück Arbeit auf die Blau-Schwarzen: „Es ist ein Aufsteiger, es ist eine ganz junge Mannschaft und
sie sind auswärts das zweitbeste Team. Das sagt eigentlich schon alles. Zu Hause haben sie ein paar Punkte gelassen, weil der Platz dort in keinem guten
Zustand ist. Ist der Rasen gut, sind sie spielerisch enorm stark und eine Top- Mannschaft der Liga. Zudem können wir überhaupt nicht einschätzen, wer von
den Profis, die ja am Wochenende spielfrei sind, hinzustoßen wird. Es ist schon ein wenig eine Wundertüte. Aber wir sind selbstbewusst genug, um dieses
Heimspiel zu gewinnen“, sagte Koschinat

Mit Blick auf die personelle Situation wollte sich der FCS-Coach noch nicht festlegen: „Wir haben noch zwei Einheiten vor dem Spiel, aber definitiv ausfallen
werden nur Dominik Becker und Boné Uaferro. Bei Steven Zellner und Luca Kerber ist ein Einsatz nicht ausgeschlossen.“ Bei der Partie Siebter gegen
Fünfter handelt es sich um ein echtes Verfolgerduell. Dementsprechend ist die Stimmung bei den Blau-Schwarzen: „Wir haben in Duisburg gewonnen, obwohl wir noch Luft nach oben haben. Das sollte uns Mut geben“, sagte Grimaldi.

Quelle: Pressemitteilung Verein

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