Steven Mohr
Steven Mohr

Verbandsliga Nordost

#Faktencheck; Derby-Brisanz untereinander! Fußball ist die Leibspeise der Familie Valtchev

Erfolgreiche Familie im Fußball-Geschäft


Thalexweiler/Aschbach/Lebach/Landsweiler. Der Fußball ist ständig ein Thema in der Familie. Es ist quasi die Leibspeise der Familie. Obwohl in der Familie derzeit auch sehr viel Derby-Brisanz herrscht. Vater Valentin Valtchev (55) und Junior Mario Valtchev (28) sind im Fußball-Geschäft keine Unbekannten, waren beide schon unheimlich erfolgreich unterwegs und trennen aktuell in dem jeweiligen Verein nur wenige Kilometer voneinander. Der Vater ist Trainer von der SG Thalexweiler-Aschbach, Sohn Mario trägt das Trikot von der SG Lebach-Landsweiler – mehr Derby innerhalb der Familie geht schon gar nicht mehr. Beides Vereine aus der Gemeinde Lebach, die sich auf gerade mal ca. 8 Kilometer beschränken. Wenn also in der Verbandsliga Nordost die Begegnung zwischen der SG Thalexweiler-Aschbach und der SG Lebach-Landsweiler ausgetragen wird, dann herrscht zu mindestens für 90 Spielminuten Funkstille zwischen Vater und Sohn, dann möchten beide gewinnen. Da können sich die Fans nicht nur auf einen ordentlichen Derby-Charakter einstellen, sondern auch die Chemie zwischen dem erfahrenen Vater Valentin Valtchev und Junior Mario Valtchev verfolgen.

Dabei kennt Valentin Valtchev den Club von seinem Junior bestens, denn auch er arbeitete als Trainer erfolgreich bei der SG Lebach-Landsweiler. Der Ex-Profispieler blickt auf eine großartige Karriere zurück. In der Saison 1995/1996 wechselte der 55-Jährige Valtchev aus dem Ausland, von Lokomotiv Plovdiv (Bulgarien) ins Bundesland Saarland. Hier trat Valtchev seine erste Station als Spieler von Borussia Neunkirchen an. Die Spieler-Reise ging weiter über den SV 07 Elversberg, den SV Röchling Völklingen und zu guter Letzt auch den 1.FC Riegelsberg. Mit dem Club aus dem Traditionsreichen Ellenfeldstadion kickte Valtchev in der Oberliga Südwest. Hinterher in seiner Trainerkarriere arbeitete der Inhaber der UEFA-Lizenz bei Borussia Neunkirchen, dem SC Gresaubach, der SG Saubach, der SG Lebach-Landsweiler, dem 1.FC Riegelsberg, dem SV Röchling Völklingen und nun bei der SG Thalexweiler-Aschbach. Wie man also unschwer erkennen kann, ist der Vater Valtchev in seiner Fußball-Laufbahn schon ordentlich herumgekommen und kann auf eine bis Dato schöne Karriere zurückblicken.

Sohn Mario hat in seiner Karriere nicht weniger hinter sich gelassen. Angefangen beim FV Eppelborn in der Saison 2014/2015 kickte er in der heutigen Schröder-Liga Saar und war mitunter ein Liebling der Fans. Der sympathische Mittelfeldspieler ging weiter zur SG Saubach, wo auch sein Vater Valentin Valtchev in der Spielzeit 2014/2015 und 2015/2016 Trainer war und bildete mit seinem persönlichen Familien-Vorbild ein gemeinsames Duo in Gresaubach. Nach erfolgreicher gemeinsamer Zusammenarbeit bei der SG Saubach trennten sich dann wieder die Wege und Mario Valtchev schloss sich dem SV Preußen Merchweiler an. Seit der Saison 2017/2018 schnürt der Rechtsfuß nun seine Fußballtreter in der Verbandsliga Nordost bei der SG Lebach-Landsweiler. Anfangs spielte Mario noch mit seinem heutigen Club in der Schröder-Liga Saar, nun aber seit fünf Jahren kontinuierlich in der Verbandsliga Nordost. In dieser Spielklasse ist der Club von Mario Valtchev auch derzeit sehr ordentlich aufgestellt. Mit lediglich fünf Zählern Rückstand ist die SG Lebach-Landsweiler noch ein ernstzunehmender Verein, der in Sachen Aufstiegskampf vielleicht noch ein großes Wörtchen mitreden kann und sich mit den Mannschaften aus Ballweiler, Freisen und auch Limbach um das Happy End, den Aufstieg in die Schröder-Liga Saar, duellieren kann. Das können in der Rückrunde noch viele Duelle geben, bei dem Mario Valtchev und seine Mannschaftskollegen das maximale aus sich heraus holen muss.

Die Kariere der Familie Valtchev, in Personen von Trainer Valentin Valtchev und Sohn Mario Valtchev prägt schon eine ganz schöne Laufbahn. Der Fußball gehört bei der Familie, wie das tägliche Brot, zur absoluten Leibspeise.

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