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Jan Sebastian Bach

3. Liga

Remis im Ludwigspark – Saarbrücken verpasst Befreiungsschlag

Der 1. FC Saarbrücken trennt sich zum Rückrundenauftakt der 3. Liga mit 1:1 von Energie Cottbus und wartet trotz starker Leistung weiter auf einen Sieg.

Saarbrücken. Am 20. Spieltag der 3. Liga trennte sich der 1. FC Saarbrücken am 17.01.2026 im Ludwigsparkstadion mit 1:1 von Energie Cottbus. Trotz einer engagierten Leistung und zahlreicher Torchancen verpassten die Saarländer erneut einen dringend benötigten Sieg. Während Cottbus durch das Remis die Tabellenführung abgeben musste, wartet der FCS nun seit 13 Ligaspielen auf einen Dreier.

Zum Rückrundenauftakt im Ludwigspark traf der seit Monaten sieglose 1. FC Saarbrücken auf Herbstmeister Energie Cottbus. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage präsentierte sich der FCS von Beginn an mutig und spielbestimmend. Die Gastgeber setzten den Tabellenführer früh unter Druck und erspielten sich im Minutentakt gute Chancen. Bereits in den ersten fünf Minuten verpassten Tim Civeja und Manuel Zeitz knapp die Führung, wobei Zeitz den Ball aus kürzester Distanz an den Pfosten setzte. Saarbrücken blieb tonangebend, während Cottbus zunächst kaum Zugriff auf das Spiel fand. Florian Pick sorgte über die rechte Seite immer wieder für Gefahr, scheiterte jedoch ebenso wie Civeja und Kai Brünker am gut reagierenden Energie-Keeper Funk oder an der eigenen Abschlussschwäche. Erst nach rund 20 Minuten kamen die Gäste besser in die Partie und meldeten sich durch Kopfbälle von Thiele und Rorig erstmals offensiv an. Obwohl die Saarländer weiterhin mehr vom Spiel hatten, nutzte Cottbus kurz vor der Pause eine Unachtsamkeit eiskalt aus. Nach einem schnellen Konter legte Cigerci mustergültig für Moritz Hannemann auf, der aus kurzer Distanz zur überraschenden 1:0-Führung für die Lausitzer einschob (43.). Mit diesem aus Saarbrücker Sicht bitteren Rückstand ging es in die Kabinen.

Tim Civeja (Mitte) vom 1. FC Saarbrücken scheiterte in dieser Szene am gut agierenden Torhüter des FC Energie Cottbus Foto: Sebastian Bach

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der FCS nahtlos an die starke Leistung aus der ersten Hälfte an. Saarbrücken erhöhte sofort den Druck und schnürte Cottbus tief in der eigenen Hälfte ein. Elongo-Yombo und eine unglückliche Klärungsaktion der Gäste, die am eigenen Pfosten landete, sorgten für erste Warnsignale. In der 54. Minute folgte dann der verdiente Ausgleich: Tim Civeja schickte Florian Pick halbrechts in den Strafraum, wo dieser entschlossen ins lange Eck zum 1:1 traf. Der Ausgleich beflügelte die Hausherren weiter. Pick blieb der auffälligste Akteur, bereitete Chancen vor und suchte selbst immer wieder den Abschluss. Besonders bitter war die Szene in der 57. Minute, als Brünker eine Flanke per Kopf an die Latte setzte – bereits der dritte Aluminiumtreffer für den FCS an diesem Nachmittag. Cottbus wankte, konnte sich aber mit zunehmender Spieldauer etwas befreien und kam durch Engelhardt und Cigerci zumindest zu vereinzelten Entlastungsangriffen. In der Schlussphase flachte die Partie ab, das Spiel verlagerte sich häufiger ins Mittelfeld. Distanzschüsse von Rizzuto und Vasiliadis blieben die letzten nennenswerten Möglichkeiten. Am Ende stand ein 1:1-Unentschieden, durch das Cottbus die Tabellenführung einbüßte, während Saarbrücken trotz überzeugender Leistung weiterhin auf den ersten Ligasieg seit Mitte September warten muss.

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