Geislautern. Der FC 08 Homburg hat am Mittwochabend das Halbfinale im Sparkassen-Pokal Saar erreicht. Im Viertelfinale gewann die Mannschaft von Trainer Roland Seitz auswärts klar mit 4:0 beim SV Geislautern und ließ am Ende keinen Zweifel am verdienten Sieg.
Trainer Roland Seitz veränderte seine Startelf im Vergleich zum letzten Ligaspiel auf mehreren Positionen. Trotzdem war von Beginn an zu sehen, dass Homburg das Spiel kontrollieren wollte. Gegen einen tief stehenden Gegner war das aber zunächst nicht ganz einfach. Geislautern verteidigte konzentriert und machte die Räume eng, sodass echte Torchancen anfangs eher selten waren.
Mit zunehmender Spieldauer wurde Homburg jedoch immer gefährlicher. In der 25. Minute fiel dann das erste Tor: Nach einer guten Flanke von Manuel Kober vollendete Hilal El-Helwe aus kurzer Distanz. Nur wenige Minuten später legte der FCH direkt nach und erhöhte durch Kaan Inanoglu auf 2:0. Damit hatte sich die Mannschaft eine gute Ausgangslage für den weiteren Spielverlauf geschaffen.
Auch danach blieb Homburg die bessere Mannschaft. Vor der Pause gab es noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen, doch entweder fehlte etwas Genauigkeit oder das Aluminium stand im Weg. So blieb es zur Halbzeit bei der verdienten Zwei-Tore-Führung.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Homburg hatte weiterhin deutlich mehr vom Spiel und ließ dem Gegner nur wenig Platz zur Entfaltung. Vor allem in der Defensive stand die Mannschaft sicher und erlaubte Geislautern kaum gefährliche Aktionen. Offensiv fehlte zunächst noch das dritte Tor, obwohl sich weitere Chancen ergaben.
In der Schlussphase wurde die Überlegenheit dann auch auf der Anzeigetafel noch deutlicher. Erst erhöhte Homburg durch einen Distanzschuss von Simon Joachims auf 3:0, wenig später fiel nach einem Abpraller sogar noch das 4:0 durch Michael Heilig. Damit war die Partie endgültig entschieden.
Am Ende zeigte der FC 08 Homburg eine souveräne Leistung und zog verdient ins Halbfinale ein. Zwar tat sich die Mannschaft des FCH gegen den kämpferischen Außenseiter aus Geislautern zunächst etwas schwer, insgesamt hatte sie das Spiel aber jederzeit unter Kontrolle und ließ defensiv kaum etwas zu.
















