Saarbrücken. Am 24. Spieltag der 3. Liga am Samstag, dem 14.02.2026, traf der 1. FC Saarbrücken im Ludwigspark auf die U23 des VfB Stuttgart. Für die Blau-Schwarzen hatte diese Partie besondere Bedeutung: Nach einer historischen Negativserie von 16 Pflichtspielen ohne Sieg ging es für den FCS darum, den Abwärtstrend zu durchbrechen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Mit dem neuen Trainer Argirios Giannikis an der Seitenlinie sollte an diesem Nachmittag endlich wieder ein Erfolgserlebnis her – und genau das gelang dem Team mit einem verdienten 2:0-Heimsieg.
Der 1. FC Saarbrücken hat seine monatelange Negativserie beendet und am 24. Spieltag der 3. Liga einen enorm wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor 10.974 Zuschauern im Ludwigspark setzte sich der FCS mit 2:0 gegen die U23 des VfB Stuttgart II durch. Es war der erste Erfolg nach 16 sieglosen Spielen – und zugleich ein gelungenes Debüt für den neuen Cheftrainer Argirios Giannikis.
Giannikis veränderte die Startelf im Vergleich zum vorherigen Spiel deutlich und stellte auf eine Viererkette um. Die Gastgeber agierten zunächst defensiv orientiert und überließen den spielstarken Stuttgartern weite Teile des Ballbesitzes. Die Gäste kamen in der Anfangsphase zu den besseren Annäherungen, ohne die Saarbrücker Abwehr ernsthaft zu knacken. Offensiv blieb der FCS lange Zeit harmlos und setzte vor allem auf Umschaltsituationen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhte Saarbrücken spürbar den Druck. Nach mehreren guten Ansätzen belohnten sich die Hausherren in der Nachspielzeit: Nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite vollendete Rodney Elongo-Yombo eine Hereingabe von Florian Pick zur 1:0-Führung. Der Treffer kam zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt und sorgte für spürbare Erleichterung auf den Rängen.

Direkt nach der Pause legte Saarbrücken nach. Elongo-Yombo setzte sich erneut über den Flügel durch und bediente Kai Brünker, der per Kopf auf 2:0 erhöhte. Der frühe zweite Treffer gab dem FCS zusätzliche Sicherheit. In der Folge zog sich die Giannikis-Elf etwas zurück, stand defensiv kompakt und lauerte auf Konter. Mehrfach boten sich sogar Chancen auf ein drittes Tor. Stuttgart versuchte, den Druck zu erhöhen, scheiterte jedoch entweder an der gut organisierten Defensive oder am Aluminium. Saarbrücken überstand die Schlussphase inklusive längerer Nachspielzeit ohne größere Wackler und brachte den Vorsprung verdient über die Zeit. Mit dem ersten Sieg seit Mitte September verschafft sich Saarbrücken etwas Luft im Tabellenkeller und sendet ein wichtiges Signal im Kampf um den Klassenerhalt. Der Auftritt unter dem neuen Trainer wirkte in Struktur und Einsatz deutlich stabiler. Besonders Elongo-Yombo ragte mit einem Tor und einer Vorlage als Matchwinner heraus. Der Erfolg könnte sich als Wendepunkt erweisen – sportlich wie mental.
















