Saarbrücken. In der 1. Runde um den DFB Pokal 2024/25 kam es am Sonntag zu einem echten Traditionsduell. Der 1. FC Saarbrücken empfing im ausverkauften Ludwigspark den 1. FC Nürnberg. Der Zweitligist hat sein Auftaktspiel beim Karlsruher SC verloren, am zweiten Spieltag zu Hause aber Schalke 04 besiegt: „Sie sind ähnlich gestartet wie wir. Es ist eine Mannschaft mit jungen, talentierten Spielern und einigen erfahrenen Haudegen wie Robin Knoche. Sie haben eine enorme Qualität. Wir müssen an die Leistungsgrenze gehen, vermutlich sogar darüber hinaus, um eine Chance zu haben“, sagte FCS-Trainer Ziehl vor dem Spiel. Der FCS wollte wie in der vergangenen Saison eine sensationelle Erfolgsgeschichte starten und als Pokalschreck wieder auftrumpfen.
Auf der Gästebank hat Weltmeister Miroslav Klose das Sagen und seine Taktik ging zunächst auf. Nach zwölf Minuten die Führung für den Club. Michel Sevcik traf per Traumtor aus 18 Metern. Danach die Blau-Schwarzen besser im Spiel und Nürnberg musste deutlich mehr gegen den Ball arbeiten. Die Gäste lieferten ein gutes Spiel ab und standen hinten recht sicher. Saarbrücken schaffte es kaum in den Strafraum einzudringen. So blieb es zur Halbzeit bei der verdienten 0:1 Führung der Gäste aus Nürnberg.

In der 2. Halbzeit zunächst das gleiche Bild. In der 57. Minute die erste gute Tormöglichkeit vom FCS. Der eingewechselte Kai Brünker scheiterte aus kurzer Distanz am Torwart. Die Hausherren jetzt klar am Drücker und der Ausgleich lag etwas in der Luft. Dieser fiel zehn Minuten vor dem Ende. Carlo Rizzuto flankt aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, wo Brünker den Ball im Fallen per sehenswerter Volley-Abnahme ins rechte Eck hämmerte. Das Spiel neutralisierte sich und so musste eine Verlängerung her.
Die 1. Halbzeit ging klar an den FCS, die dem Siegtor näher dran waren als die Gäste. Saarbrücken machte in der Verlängerung allgemein einen fitteren Eindruck als Nürnberg, aber ein Tor wollte nicht mehr fallen. So musste endgültig nach einem 1:1 das Elfmeterschießen her. Dieses wurde nach Münzwurf auf das Tor vorm Gästeblock ausgetragen. Manuel Zeitz scheiterte mit seinem dritten Elfmeter an Christian Mathenia und auf Seiten der Nürnberger trafen alle Schütze. So verlor der Pokalschreck am Ende absolut unglücklich mit 5:3 nach Elfmeterschießen.

















