Kirkel. Am 22. Spieltag der Bezirksliga Ost empfing der SV Kirkel als Tabellenführer den Tabellendritten, ASV Kleinottweiler. Den Gästen aus Kleinottweiler gelang es über weite Strecken des Spiels, die Räume in ihrer eigenen Hälfte eng zu halten und die starke Offensive der Kirkler daran zu hindern, sich zu entfalten. In der Offensive setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche. So auch in der achten Spielminute, als Jan Georg den Kirkeler Schlussmann Rainer Schmidt zu einer Glanzparade zwang, wodurch ein früher Rückstand verhindert wurde. In der 27. Minute gelang den Gästen durch einen Foulelfmeter von Steven Meier die Führung zum 1:0. Der SV Kirkel schien kurzzeitig geschockt und wurde eiskalt bestraft, als Jan Georg nur drei Minuten später nach Vorlage von Colin Weber auf 2:0 für Kleinottweiler erhöhte (30). Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Kirkel aber noch der Anschlusstreffer. Admir Ramic verkürzte mit seinem 35. Saisontor auf 1:2 (43.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit sahen die rund 150 Zuschauer ein spannendes Fußballspiel mit Chancen und vielen kleinen Fouls auf beiden Seiten. In der 64. Minute verwandelte Edin Makelic einen Foulelfmeter zugunsten der Heimmannschaft zum verdienten Ausgleich. Kirkel erhöhte nun den Druck und versuchte es immer wieder mit hohen Bällen, die von dem starken Pascal Bauer in den Strafraum der Gäste verlängert wurden. Ein weiteres Tor wollte jedoch nicht mehr fallen und so trennten sich die beiden Mannschaften nach 90 Minuten mit einem gerechten 2:2-Unentschieden.

Trotz diesem Unentschieden bleibt der SV Kirkel in der Bezirksliga Ost weiterhin das Maß aller Dinge. Mit 58 Punkten aus 22 Spielen und einem Vorsprung von 14 Punkten auf den Tabellenzweiten Viktoria St. Ingbert ist dem Team von Trainer Florian Weber die Meisterschaft kaum noch zu nehmen. Spannender sieht es beim Kampf um Platz Zwei aus, welcher am Saisonende entweder zur Relegation oder sogar zum direkten Aufstieg berechtigt. Hier haben mit dem FC Viktoria St. Ingbert (44 Punkte), dem ASV Kleinottweiler (42 Punkte), den SF Reinheim (41 Punkte), der SG Bexbach (39 Punkte) und der SG Ommersheim/Erfweiler-Ehlingen (39 Punkte) noch gleich fünf Mannschaften gute Chancen.

















