Homburg. Der FC 08 Homburg hat sich im heimischen Waldstadion mit 2:1 gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg durchgesetzt. Nach einer starken Anfangsphase und einer frühen Zwei-Tore-Führung mussten die Grün-Weißen in der zweiten Halbzeit noch einmal um den Sieg kämpfen. Am Ende sicherte sich der FCH trotz einer deutlichen Leistungssteigerung der Gäste drei Punkte.
Die Mannschaft des FC 08 Homburg begann die Begegnung mit viel Tempo und setzte die Freiburger Defensive bereits in den ersten Spielminuten unter Druck. Schon in der vierten Minute durften die Gastgeber erstmals jubeln. Nicolas Jörg brachte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum, wo Manuel Feil zunächst am Abschluss gehindert wurde. Marc Ehrhart reagierte jedoch am schnellsten und beförderte den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:0 über die Linie.
Auch nach dem Führungstreffer blieben die Homburger offensiv gefährlich. Nur wenige Minuten später hatte Jörg die Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen, traf mit seinem Abschluss allerdings lediglich den Pfosten. In der 16. Spielminute machte es der Offensivspieler besser. Nach einer kurz ausgeführten Eckballvariante kam Jörg an der Strafraumgrenze zum Abschluss und platzierte den Ball zum 2:0 im unteren Toreck.
Die Hausherren bestimmten weiterhin das Spielgeschehen und erspielten sich weitere Möglichkeiten. In der 20. Minute tauchte Ehrhart erneut gefährlich vor dem Freiburger Tor auf, fand in Schlussmann Kilian Katz allerdings seinen Meister.
Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Grün-Weißen etwas Tempo aus ihren Angriffsbemühungen und überließen den Gästen mehr Spielanteile. Freiburg versuchte, den Rückstand noch vor dem Seitenwechsel zu verkürzen, fand gegen die gut organisierte Homburger Defensive jedoch kaum ein Durchkommen. Besonders Tim Steinmetz verhinderte mit einer starken Rückwärtsbewegung eine aussichtsreiche Gelegenheit von Jack James.
Somit ging der FC 08 Homburg mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff präsentierte sich der SC Freiburg II deutlich verbessert. Die Gäste übernahmen zunehmend die Spielkontrolle und drängten die Homburger weit in deren eigene Hälfte zurück.
In der 57. Spielminute wurden die Bemühungen der Freiburger schließlich belohnt. Fabian Rüdlin setzte sich im Bereich des Strafraums durch und verkürzte mit einem präzisen Abschluss auf 2:1. Homburgs Torhüter Jonas Weyand blieb dabei ohne Abwehrchance.
Der Anschlusstreffer sorgte für neue Spannung im Waldstadion. Freiburg wollte nun den Ausgleich erzwingen und kam bereits drei Minuten später zur nächsten gefährlichen Gelegenheit. Erneut war es Rüdlin, der mit einem direkt ausgeführten Freistoß für Gefahr sorgte. Diesmal war Weyand allerdings zur Stelle und verhinderte den zweiten Gegentreffer.
Die Homburger hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, blieben bei ihren gelegentlichen Vorstößen aber gefährlich. In der 69. Minute bediente Ehrhart seinen Mitspieler Julian Günther-Schmidt mit einem Querpass, dessen Abschluss am langen Pfosten nur knapp das Ziel verfehlte. Wenig später versuchte es Jörg mit einem Schuss aus der Distanz, den Freiburgs Torhüter Katz entschärfen konnte.
In der Schlussviertelstunde gelang es den Gastgebern wieder häufiger, eigene Offensivaktionen zu entwickeln. Besonders Ehrhart hatte gleich mehrfach die Möglichkeit, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Zunächst blieb er nach einem Eckball aus kurzer Entfernung ohne Torerfolg, ehe er in der 85. Minute erneut am Freiburger Schlussmann scheiterte.
Da der dritte Homburger Treffer ausblieb, blieb die Begegnung bis in die Nachspielzeit spannend. Freiburg warf noch einmal alles nach vorne, während der FCH versuchte, die sich bietenden Räume für Konter zu nutzen. In der ersten Minute der Nachspielzeit hatte Armend Qenaj die Möglichkeit zum 3:1, doch auch seinen Abschluss konnte Katz parieren.
Die Homburger Defensive hielt dem Freiburger Druck in den verbleibenden Minuten stand und brachte die knappe Führung schließlich über die Zeit.
